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HP bietet Wechsel von HP9000-Servern auf Integrity-Linie an

17.03.2008 um 09:09 Uhr
Hewlett-Packard (HP) wird wie angekündigt den Verkauf seiner HP-9000-Server zum Ende dieses Jahres einstellen. Für den Umstieg auf die Nachfolge-Systeme der Integrity-Familie bietet das Unternehmen mit seinen Partnern ein Portfolio an Werkzeugen und Dienstleistungen an.

Allerdings ist das noch nicht das Ende der HP-9000-Server. Werksüberholte Systeme und Komponenten werden auch nach Ende 2008 via das HP-Renew-Program angeboten. Service und Support für die HP-9000-Reihe stehen noch bis mindestens Ende 2013 zur Verfügung.

HP hatte die Integrity-Server erstmals 2001 auf den Markt gebracht. Die mit Itanium 2-Prozessoren von Intel rechnenden Systeme dienen als strategische Plattform für HP-Unix- sowie Mission-Critical Multi-Betriebssystem-Umgebungen. Da die Rechnerlinien HP 9000 und Integrity einheitliche Chipsätze und mit HP-UX ein gemeinsames Betriebssystem verwenden, ist ein Austausch der Hardware in der Regel problemlos möglich - ohne Wechsel des Betriebssystems und der Anwendungen. Es müssen in der Regel lediglich die Prozessoren ausgetauscht werden. Andere Komponenten der HP-9000-Systeme können weiter verwendet werden.

Für alle hierzu notwendigen Schritte stellt HP im Rahmen des "HP 9000 Evolution Program" entsprechende Tools und Services bereit. Für den Wechsel von SAP-Umgebungen stehen darüber hinaus spezialisierte Tools und Dienstleistungen (teilweise zu Festpreisen) bereit.

Verbessertes Preis-Leistungs-Verhältnis

HP sagt, der Anwender profitiere bei den Integrity-Servern von einem deutlich verbesserten Preis-Leistungs-Verhältnis. So biete beispielsweise ein "Integrity rx6600"-Server als mögliches Ersatzmodell im Vergleich zu einem "9000-rp4440"-Server rund 25 Prozent geringere Betriebskosten bei gleichzeitig 55 Prozent mehr Leistung. Bei "Superdome"-Systemen sind die Kosten im Schnitt um 55 Prozent niedriger, während die Rechenleistung um ein Viertel höher sei.

Analysten von TechWise Research Inc. kommen bei verschiedenen Umstiegsszenarien zu dem Ergebnis, dass sich die "Migration von HP 9000 auf HP Integrity Server in weniger als drei Jahren amortisiert."

Hohes Einsparpotenzial für Oracle-Anwender

Ein sehr hohes Einsparpotenzial zeige sich für Oracle-Anwender: Durch eine günstigere Berechnung der Lizenzkosten waren hier zusätzliche Kostensenkungen zu verzeichnen. Quelle hierfür ist der TechWise-Bericht "Quantifying the Total Cost of Upgrading HP-UX Environments from HP 9000 servers to HP Integrity servers" vom Juli 2007. (jm)



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